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Außenfühler für Heizungsregelung

 

Thermostatventil mit Zeitschaltuhr

 

Heizkennlinie

 

Thermostatventil mit Fernfühler

 

Heizungsregler mit Funkfernsteuerung

 

Heizungsratgeber

An dieser Stelle möchten wir ein
paar grundsätzliche Fragen zum
Thema Heizung beantworten.

 

Außenfühler richtig platzieren

Die Heizungsregelung einer modernen
Heizungsanlage orientiert sich an der
Außentemperatur. Der dafür notwendige
Außenfühler sollte an der richtigen Stelle
platziert werden. Die
Faustregel für
freistehende Häuser lautet, den Außen-
fühler an der Nordseite des Gebäudes
zu montieren, möglichst vor (Sonne),
Wind und Regen geschützt und nicht
in der Nähe eines Lüftungsschachtes
Oder Kamins. Auch über einem Fenster
sollte er nicht montiert werden. Das
Öffnen dieses Fensters, besonders bei
Temperaturen unter Null, würde die
Regelung täuschen.
Aber unter dem Gesichtspunkt, die
Energie der Sonne maximal zum Sparen
zu nutzen und das dynamische Verhalten
der Heizung mit seiner Regelung
bestmöglich zu berücksichtigen, kann
die Montage des Außenfühlers auf der
Südseite sinnvol sein. Nämlich dann,
wenn die Mehrheit der bewohnten Räume
nach Süden ausgerichtet sind und große
Fenster haben. Auch in diesem Fall muß
der Fühler im Schatten montiert werden.

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Brauchwasserspeicher einstellen

Stellen Sie beim Warmwasserspeicher nur die
Temperatur ein, die wirklich erforderlich ist, z.B.
55 - 60°C statt 70°C.
Zum Schutz vor der Legioärskrankheit sollte
die Temperatur am Warmwasserspeicher
aber nicht unter 50 Grad eingestellt werden!
Schalten Sie den Warmwasserspeicher vor
längerer Abwesenheit, z.B.
Urlaub, ganz aus.
Sollte Ihre Anlage noch keinen solchen Schalter
haben, so lassen Sie ihn von
uns einbauen.

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Entlüften der Heizkörper

Entlüften Sie die Heizkörper sobald Sie ein
Gluckern hören, da Luftpolster die
Wasserzirkulation behindern. Luft in der
Heizung kann bis zu
15% mehr Energie
kosten.

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Heizungskeller zu warm ?

Ihr Heizkessel, der Warmwasserbereiter und
die Heizungs- und Warmwasserrohre können
gar nicht gut genug isoliert sein, denn schließlich
soll Ihre Wohnung warm werden, nicht der Keller.
Freiliegende Heizungsrohre z.B. in Kellerräumen
müssen laut
Heizungsanlagenverordnung
wärmegedämmt werden. Diese Maßnahme kostet
nicht viel und ist einfach vorzunehmen. Wenn Ihr
Heizungskeller wärmer als 20°C ist, so sollten
Sie sich ernsthaft Gedanken machen und
Kontakt mit uns aufnehmen.

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Heizkörper wird nicht warm
oder nur teilweise

Keine oder unvollständige Wärmeabgabe
des Heizkörpers kann die Folge mehrerer
Ursachen sein:

  • Heizkörper muss entlüftet werden.
  • Vor- und Rücklauf können vertauscht
    worden sein.
  • Das Vorlaufventil (Thermostatventil)
    ist geschlossen oder klemmt.
  • Das Rücklaufventil ist geschlossen.
  • Falsche (meistens zu hohe)
    Fließgeschwindigkeit.
  • Zu geringe Leistungszuführung.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, so nehmen
Sie Kontakt mit
uns auf.

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Lüften, aber richtig

Ein stundenlang gekippter Fensterflügel
verschafft Ihnen sicher frische Luft, aber
auch eine hohe
Heizkostenrechnung.
Als Faustregel für das Lüften in der kalten
Jahreszeit gilt: Zwei Mal täglich, max.
5 Minuten pro Raum. Und schalten Sie
dabei während des Lüftens die Heizung
im Raum ab.

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Regelmäßige Wartung

Grundsätzlich besteht für den Betreiber einer
Heizungsanlage mit mehr als 11 kW aufgrund
der Heizungsanlagenverordnung die
Pflicht
zur Wartung
.
Aber auch für Geräte kleinerer Leistung ist eine
Wartung durchaus sinnvoll. Wann warten
lassen? Die Wartung sollte einmal jährlich,
möglichst im Anschluss an die Heizperiode,
also im Frühjahr, durchgeführt werden. So ist
die Betriebsbereitschaft für die nächste
Heizperiode frühzeitig gewährleistet.
Durch regelmäßige Wartung wird aber auch
die
Betriebssicherheit Ihrer Anlage erhöht
und die Störanfälligkeit vermindert.

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Richtiges Einstellen (Heizkennlinie)

Um für die Wärmeerzeugung nur soviel Energie
wie unbedingt nötig einzusetzen, wird die
Heizungsregelung nach der Außentemperatur
geführt. Das bedeutet, je kälter es ist, desto
höher muss die Heizwassertemperatur
(Vorlauftemperatur) sein. Der Zusammenhang
Außentemperatur und Vorlauftemperatur wird
als
Heizkennlinie oder auch als Heizkurve
bezeichnet. Diese ist abhängig von Heizsystem,
Gebäudeart sowie den Komfortwünschen des
Anlagenbesitzers und muss individuell von
einem
Heizungsbauer eingestellt werden.

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Schimmelbildung

Schimmelbildung beginnt bei ca. 55%
Luftfeuchtigkeit! Um diese zu vermeiden,
sollte immer wenn die Luftfeuchtigkeit
über 50% steigt, geheizt und gelüftet
werden. Luftfeuchtigkeit läst sich für
wenig Geld mit einem Hygrometer
(Luftfeuchtemesser) ermitteln.

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Thermostatventile einbauen

Thermostatventile tragen durch automatisches
Ausgleichen von Temperaturunterschieden zur
Energieeinsparung bei.
Über eine kleine abnehmbare Elektronikbox
können für jeden Raum die gewünschten
Heizphasen per Tastendruck eingegeben
werden. Ganz bequem und direkt am
Heizkörper. Räume, die nicht durchgehend
genutzt werden, lassen sich so zeit- und
gradgenau vorwärmen. Bei diesen
Thermostatventilen werden meist ab Werk
zwei Programme mitgeliefert, die entsprechend
den persönlichen Lebensgewohnheiten
verändert werden können. Ändern sich die
Gewohnheiten einmal, kann per Knopfdruck
vom programmierten in den manuellen Zustand
umgeschaltet werden.
Wir bauen Ihnen gerne
passende Thermostatventile in Ihre Heizungs-
anlage ein.
Eine geringe Investition die
sich rasch lohnt
.

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Thermostatventile mit Fernfühler

Die richtige Wahl des Fühlertypes und die
effiziente Platzierung des Fühlers sind
verantwortlich dafür, ob im Raum die
gewünschte Temperatur vorherrscht. Alle
Fühlerelemente (Thermostatventile) müssen
so eingebaut werden, dass sie ungehindert
von der zirkulierenden Raumluft umströmt
werden können. Bei direkter Wärme-
bestrahlung, z. B. Sonne oder wenn lange
Vorhänge, Gardinen, Verkleidungen, Möbel
oder Nischen den Thermostatkopf verdecken,
sollte auf Themostatköpfe mit Fernfühler
zugegriffen werden.

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Thermostate warten

Einmal im Monat sollten Thermostate über
den gesamten Temperaturbereich bei vollem
Wasserdurchfluß betätigt werden, um eine
dauerhafte Funktion der
Regelpatrone zu
gewährleisten.

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VDI 6030

Die VDI 6030 ist die Planungsbasis für die
richtige
Positionierung und Dimensionierung
von Heizanlagen.
Durch eine optimale Bedarfsanpassung wird
Energie eingespart, da die neuen Heizkörper
wesentlich schneller und flexibler auf den
individuellen Wärmebedarf reagieren.
Wir führen solche Berechnungen gerne für
Sie durch.

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